Über
Das Rewards for Justice-Programm hat eine Belohnung von bis zu 5 Millionen US-Dollar für Informationen über Ibrahim al-Banna, auch bekannt als Abu Ayman al-Masri, ausgesetzt. Al-Banna ist ein ranghoher Anführer der Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (al-Qa’ida in the Arabian Peninsula – AQAP), einer von den USA klassifizierten Ausländischen Terroristischen Organisation (Foreign Terrorist Organization – FTO). Er war Gründungsmitglied der AQAP, hat als Sicherheitschef der Gruppe fungierte und gab der AQAP-Führung militärische und sicherheitspolitische Anleitungen gegeben. Al-Banna ist das letzte überlebende Gründungsmitglieder der AQAP.
In einem Artikel für das englischsprachige Online-Magazin Inspire der AQAP aus dem Jahr 2010 bezeichnete al-Banna die Terroranschläge vom 11. September 2001 auf die Vereinigten Staaten als tugendhaft und drohte damit, als Reaktion auf das Vorgehen der USA in Übersee weltweit Amerikaner anzugreifen. Vor seiner Mitgliedschaft bei der AQAP war al-Banna von 1996 bis 1998 Anführer der Ägyptischen Islamischen Dschihad (Egyptian Islamic Jihad) im Jemen und anschließend für die Ausbildung und den Nachrichtendienst der Gruppe zuständig.
Am 5. Juni 2017 stufte das US-Außenministerium gemäß der Durchführungsverordnung 13224 (Executive Order 13224) in ihrer geänderten Fassung al-Banna als Speziell Ausgewiesener Globaler Terrorist (Specially Designated Global Terrorist – SDGT) ein. Diese Einstufung hat unter anderem zur Folge, dass sämtliches Eigentum und alle Beteiligungen an Eigentümern von al-Banna, die der US-Gerichtsbarkeit unterliegen, gesperrt sind und dass es US-Personen generell untersagt ist, mit al-Banna Geschäfte zu tätigen. Darüber hinaus ist es eine Straftat, wissentlich materielle Unterstützung oder Ressourcen für AQAP, einer von den USA klassifizierten Ausländischen Terroristischen Organisation (Foreign Terrorist Organization – FTO), bereitzustellen oder dies zu versuchen oder sich dazu zu verschwören.
