Über
Das Rewards for Justice-Programma hat eine Belohnung von bis zu 4 Millionen US-Dollar für Informationen über Ibrahim Ahmed Mahmoud al-Qosi, auch bekannt als Sheikh Khubayb al-Sudani und Mohammad Salah Ahmad, ausgesetzt. Al-Qosi ist ein ranghoher Anführer von Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (al-Qa’ida in the Arabian Peninsula – AQAP), einer von den USA klassifizierten Ausländischen Terroristischen Organisation (Foreign Terrorist Organization – FTO).
Al-Qosi schloss sich 2014 der AQAP an, war aber schon lange vorher in der Al-Qaida (al-Qa’ida – AQ) aktiv und arbeitete viele Jahre lang direkt für den inzwischen verstorbenen AQ-Anführer Usama bin Ladin. Al-Qosi wurde im Dezember 2001 in Pakistan gefangen genommen und nach Guantanamo Bay gebracht. Im Jahr 2010 bekannte er sich vor einer Militärkommission der Verschwörung mit AQ und der materiellen Unterstützung des Terrorismus für schuldig. Die Vereinigten Staaten ließen al-Qosi frei und lieferten ihn im Jahr 2012 im Rahmen einer vorgerichtlichen Vereinbarung an den Sudan aus.
Seit 2015 ist al-Qosi in Rekrutierungsmaterialien der AQAP aufgetaucht und hat in seiner Online-Propaganda zu Einzelkämpfer-Angriffen gegen die Vereinigten Staaten aufgerufen. Er gehörte zu dem Führungsteam, das den inzwischen verstorbenen ehemaligen AQAP-Emir Qasim al-Rimi unterstützte.
