Über
Das Rewards for Justice-Programm hat eine Belohnung von bis zu 3 Millionen US-Dollar für Informationen über Ezedin Abdel Aziz Khalil, besser bekannt als Yasin al-Suri, ausgesetzt.
Al-Suri ist ein im Iran ansässiger Al-Qaida (AQ) Vermittler. Al-Suri hat Geld und Rekruten aus dem gesamten Nahen Osten in den Iran und dann weiter nach Pakistan geschleust, um die Führungsriege von Al-Qaida zu unterstützen. Die iranischen Behörden unterhalten eine Beziehung zu al-Suri und haben ihm seit 2005 erlaubt, innerhalb der iranischen Grenzen zu operieren. Al-Suri wurde bereits im Dezember 2011 von den iranischen Behörden festgenommen, nachdem eine Belohnung für Informationen über ihn ausgeschrieben worden war (Rewards for Justice-Programm).
Am 28. Juli 2011 stufte das US-Außenministerium gemäß der Durchführungsverordnung 13224 (Executive Order 13224) in ihrer geänderten Fassung al-Suri als Speziell Ausgewiesener Globaler Terrorist (Specially Designated Global Terrorist – SDGT) ein. Dies hat unter anderem zur Folge, dass sämtliches Eigentum und alle Beteiligungen an Eigentümern von al-Suri, die der US-Gerichtsbarkeit unterliegen, gesperrt sind und dass es US-Personen generell untersagt ist, mit al-Suri Geschäfte zu tätigen. Außerdem ist es ist eine Straftat, AQ, einer von den USA klassifizierten Ausländischen Terroristischen Organisation (Foreign Terrorist Organization – FTO), wissentlich materielle Unterstützung oder Ressourcen bereitzustellen oder dies zu versuchen oder sich dazu zu verschwören.
