Über
Die Revolutionäre Organisation 17. November (Revolutionary Organization 17 November – 17N) wurde 1975 als linksradikale Gruppe gegründet. Die Gruppe strebte den Abzug der US-Stützpunkte aus Griechenland, den Abzug der türkischen Streitkräfte aus Zypern und den Abbruch der Beziehungen Griechenlands zur NATO und zur Europäischen Union an. 17N war für zahlreiche Terroranschläge in Griechenland verantwortlich, darunter Schießereien, Raketenangriffe und Autobomben. Die Terrorkampagne der Gruppe hatte den Tod von vier Amerikanern – William Nordeen, Ronald Stewart, George Tsantes und Richard Welch – zur Folge. Ein Ableger von 17N übernahm die Verantwortung für den Angriff mit einer Panzerfaust auf die US-Botschaft in Athen am 12. Januar 2007.
Am 8. Oktober 1997 klassifizierte das US-Außenministerium 17N als Ausländische Terroristische Organisation (Foreign Terrorist Organization – FTO) gemäß Abschnitt 219 des Einwanderungs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes (Immigration and Nationality Act) in seiner geänderten Fassung. Am 3. September 2015 widerrief das Außenministerium die Einstufung der 17N als FTO.
