Über
Jemaah Islamiya (JI) ist eine in Südostasien ansässige Terrorgruppe, die die Errichtung eines Kalifats in der Region anstrebt. Die JI ist für erhebliche Terroranschläge in der Region verantwortlich, darunter der Bombenanschlag auf einen Nachtclub auf Bali im Oktober 2002, bei dem mehr als 200 Menschen getötet wurden, der Bombenanschlag auf das Marriott-Hotel in Jakarta im August 2003, bei dem 12 Menschen starben, und der Selbstmordbombenanschlag auf Bali im Oktober 2005, bei dem 26 Menschen getötet wurden.
Am 23. Oktober 2002 klassifizierte das US-Außenministerium JI als Ausländische Terroristische Organisation (Foreign Terrorist Organization – FTO) gemäß Abschnitt 219 des Einwanderungs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes (Immigration and Nationality Act) in seiner geänderten Fassung und als Speziell Ausgewiesener Globaler Terrorist (Specially Designated Global Terrorist – SDGT) gemäß der Durchführungsverordnung 13224 (Executive Order 13224) in ihrer geänderten Fassung. Dies hat zur Folge, dass sämtliches Eigentum und alle Beteiligungen an Eigentümern der JI, die der US-Gerichtsbarkeit unterliegen, gesperrt sind und dass es US-Personen generell untersagt ist, mit JI Geschäfte zu tätigen. Es ist eine Straftat, JI wissentlich materielle Unterstützung oder Ressourcen bereitzustellen oder dies zu versuchen oder sich dazu zu verschwören.
